Zu einem besonderen Ereignis hatten die beiden Krefelder ZONTA Clubs Ende Februar nach Krefeld eingeladen: Krefelder Zontians waren Gastgeberinnen für die alle zwei Jahre stattfindende Seminar-Konferenz der Union deutscher ZONTA Clubs. Dieser bedeutende Zusammenschluss vereint alle 138 ZONTA Clubs in Deutschland mit insgesamt rund 4000 Mitgliedern.
Das Krefelder Organisationsteam hat sensationelle Arbeit für das Gelingen der diesjährigen Seminarkonferenz geleistet. Beide Krefelder ZONTA Clubs begrüßten am Wochenende rund 200 Zontians aus Deutschland zu dem drei Tage umfassenden Programm mit einem inspirierenden Austausch.
Es waren freundschaftliche Begegnungen mit denjenigen Zontians, die sich bereits durch ihre lange ZONTA Zugehörigkeit kannten und den ’neuen‘ Präsidentinnen und Vizepräsidentinnen der Clubs.
Ganz besonders haben wir uns über die Teilnahme der jungen Frauen gefreut, die sich in den Golden-Z-Clubs im Alter von 18 bis 30 Jahren zum Netzwerken und für gemeinsame Projekte zusammenfinden. Ihr Input und Ihre Wünsche an die bestehenden ZONTA Clubs enthielten bemerkenswerte Anregungen.
Das intensive Wochenende begann mit einem Kulturprogramm am Freitagnachmittag und endete mit einem Get-Together am Abend im Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld, was der Begegnung den passenden Rahmen gab.
Unionspräsidentin Antje Buch eröffnete am Samstagmorgen die Konferenz mit einer flammenden, Stimme erhebenden Begrüßung, die zum aktuellen Thema passte.
Sie wählte aus der Rede des kanadischen Premierministers, Marc Carney, anlässlich des Weltwirtschaftsforums 2026 in Davos ein passendes Zitat zum Thema Antifeminismus und Backlash: „Wenn wir nicht am Tisch sitzen, landen wir auf der Speisekarte!“
Ebenso begeisterte die Rede unseres Oberbürgermeisters, Frank Meyer, die von den Zontians mit enthusiastischem Applaus beantwortet wurde.
Past International President von ZONTA International und der Foundation for Women, Dr. Susanne von Bassewitz, referierte das Thema ‚Was stimmt hier eigentlich nicht?‘ und ging anschließend in den Dialog mit dem Plenum über das Wiedererstarken des Antifeminismus.
Die Keynote am Sonntag war dem weiteren großen ZONTA Thema gewidmet: ‚Die Zukunft der Prävention: Wie die KI uns hilft, Gewalt gegen Frauen zu stoppen‘.
Ba Linh Le, Mitbegründerin von Frontline, nutzt als Social Data Scientist quantitative und qualitative Forschung und Tools, um häusliche Gewalt zu verstehen und Wege zur Bekämpfung zu erforschen.
Sie und ihr Team haben eine App entwickelt, mit der Sozialarbeiter*innen und Polizeikräfte Betroffene von häuslicher Gewalt unterstützen, indem die Gefahrenlage eingeschätzt werden kann. Beide Keynotes waren von hoher wissenschaftlicher Qualität und bestätigten die Dringlichkeit, auf die Problematiken zu reagieren.
Insgesamt 15 Einzelseminare wurden von den Zontians für offene, diskursive Gespräche genutzt und machten wegweisende Perspektiven deutlich. Dank an das Unionsboard und die die Seminare begleitenden Area-Direktorinnen!
Entspannung war am Samstagabend tatsächlich eingeplant: Ein fulminanter Galaabend begann mit der Schauspielerin Christina Wouters. Mit ihr erlebten wir Szenen aus dem Theaterstück ‚Das kunstseidene Mädchen‘ von Irmgard Keun.
Das Mercure Land- und Tagungshotel Krefeld verwöhnte uns mit einem fantastischen Galadiner.
Der Abend war mit dem Motto ‚Frauen der 1920igerJahre‘ ausgerufen. In entsprechender Aufmachung wurde Cha Cha Cha,Twist und natürlich auch nach der Disko-Musik der 1980er und 1990er Jahre getanzt.
Die erfolgreiche Seminarkonferenz fand am Sonntagnachmittag ein Ende und die Krefelder Organisatorinnen freuten sich sehr über Anerkennung und Lob und hoffen, dass alle Zontians die Ideen und den Spirit des Wochenendes mit nach Hause nehmen.
DANKE, dass Ihr da wart und ….. Make a better World for Women and Girls!