November 2022: Lesung zum Thema „Gewalt gegen Frauen“

ZONTA Says No 2022

Montagslesung am 21. November

Von Angelika Wolff

„Jede Stunde im Jahr 2021 wurden in Deutschland durchschnittlich 13 Frauen Opfer von Gewalt in der Partnerschaft – insgesamt 143.016 durch das Bundeskriminalamt statistisch erfasste Fälle.“

Mit diesen Zahlen traten am 24.11.2022 Innenministerin Nancy Faser und Frauenministerin Lisa Paus vor die Presse.

Einen Tag später begingen Frauen weltweit den 1999 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufenen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen: den 25.November. In jedem Jahr finden dazu unter dem Motto ‚Orange the World‘ von ZONTA International zusammen mit UN Women Aktionen auf der ganzen Welt statt, um auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen.  Auch in Krefeld haben wir dazu in den letzten Jahren wichtige Gebäude der Stadt symbolisch orange angestrahlt. Aufgrund der Energiekrise haben wir uns in diesem Jahr dagegen entschieden. 

Aber wir haben unser „Nein zur Gewalt an Frauen“ einmal mehr deutlich gemacht und bereits am 21.11. darauf aufmerksam gemacht. 

Starke Stimmen – Lesung vor der alten Uerdinger Bücherei

Zonta Club Krefeld am Rhein vor der alten Bücherei in Uerdingen
Anita Zimmermann liest aus „Liebe ist gewaltig“ von Claudia Schuhmacher (dtv-Verlag)
Claudia Ellinghoven liest aus „Das Haus der Frauen“ von Laetitia Colombani (Fischer-Verlag)

Zum Auftakt unserer Lesung stellte die Leiterin unseres „Orange the World“-Aktionsteams, Gabriele Hötter, die Richtlinien der sogenannten Istanbul Convention vor.                                   Dieses Übereinkommen des Europarates vom 11.Mai 2010 wurde zum Schutz von Frauen vor Gewalt getroffen und verpflichtet alle Mitgliedsstaaten, gegen die vielfältigen Formen dieser Gewalt rechtlich mit allen Mitteln vorzugehen und ein wirksameres institutionelles Netzwerk an Hilfsangeboten für betroffene Frauen zu schaffen und auszubauen.

Wichtige Festlegungen – bislang leider mit unzureichender Wirkung.                                             Diese Istanbul Convention, deren Einbindung in die Rechtssysteme der einzelnen unterzeichnenden Länder Jahre dauerte, wurde zwar bereits 2018 durch Deutschland ratifiziert, tatsächlich werden aber bis heute viele der dort geforderten Maßnahmen nur schleppend umgesetzt. So gibt es in Deutschland nach wie vor viel zu wenige Frauenhäuser.

Um die Errichtung des ersten Frauenhauses in der französischen Hauptstadt Paris ging es im Text der zweiten Lesung, Auszügen aus dem Roman „Das Haus der Frauen“ von Laetitia Colombani. Claudia Ellinghoven las aus dieser Hommage an die mutige Frauenrechtlerin Blanche Peyron, die 1926 unter widrigsten Umständen einen Zufluchtsort für obdachlose Frauen in ihrer Stadt gründete. Blanche und ihr Ehemann Albin hatten das in England entstandene Sozialwerk der Heilsarmee in Paris aufgebaut und waren unermüdlich im Einsatz für obdachlose, kranke und geächtete Frauen. Mit welcher Opferbereitschaft sich die selbst oft kranke Peyron einsetzte, erzählt die folgende Passage aus dem Buch.

Als letzten Text unserer Lesung stellten wir das neu erschienene Werk „Liebe ist gewaltig“ der Journalistin Claudia Schuhmacher vor. Die Autorin, die lange zum Thema „Häusliche Gewalt“ recherchiert und ihre Erkenntnisse in ihrem Debütroman zu einer Geschichte verdichtet hat, führt deutlich vor Augen, dass brutale, häusliche Gewalt nicht, wie oft geglaubt, nur ein Phänomen innerhalb sozial schwacher Schichten ist, sondern dass sie auch in den „besten Kreisen“ vorkommt. Anita Zimmermann las Auszüge aus der Geschichte des Mädchens Juli, das als Tochter eines Rechtsanwaltsehepaars in einer Vorortvilla aufwächst und täglich erleben muss, wie der Vater sie, ihre Geschwister und ihre Mutter demütigt, misshandelt und prügelt.

Juli, so beschreibt der Roman eindringlich, versucht, dem Horror mit Höchstleistungen zu begegnen. In der Schule ist sie stets Klassenbeste, ehrgeizig bis zur Selbstaufgabe – Perfektion als Überlebensstrategie.

Anita Zimmermann schloss ihre Lesung mit einer der für sie berührendsten Passagen des Buches. Sie gilt Julis Mutter, die, obwohl selbst Rechtsanwältin und Opfer der Gewaltausbrüche ihres Mannes, nicht die Kraft hat, sich schützend vor ihre Kinder zu stellen.

Mädchen wie Juli und Frauen wie ihre Mutter sind überall unter uns. Sie leiden verdeckt, sie trauen sich nicht, aufzustehen. Für sie wurde die Istanbul Convention geschlossen. Und für sie muss sie endlich konsequent umgesetzt werden.

Wir Frauen von ZONTA werden nicht aufhören, daran zu erinnern und gemeinsam Farbe zu bekennen –  für alle Frauen, die Opfer geworden sind und täglich aufs Neue werden.

 

ZONTA Says No 2022

Mit „stromlosen“ Lichtern bei unserer Aktion am 21.11. vor dem Uerdinger Rathaus...
... und gemeinsam mit unseren Schwestern vom ZONTA Club Krefeld bei einer Aktion des Krefelder Netzwerks gegen Häusliche Gewalt am 25.11.2022 vor dem Krefelder Rathaus. v.l. stehend : Martina Stall, Nicole Schmidt-Wetter (Präsidentin ZONTA Club Krefeld am Rhein), Dr. Kirsten Echternach, Ulrike von Wysocki-Lucas, Dr. Annegret Moenning-Hensen, Ursula Mecklenbrauck (Polizeipräsidentin Krefeld), Frank Meyer (Oberbürgermeister Krefeld), Claudia Gehl, Stefanie Dessau, Claudia Ellinghoven, Ilka Huhnen; auf der Bank v.l. Heike Hinsen (Präsidentin ZONTA Club Krefeld und Gleichstellungsbeauftrage der Stadt) und Antje Thelen

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Oktober 2022: Convention in Hamburg

Convention in Hambug

Teilnahme des ZONTA Clubs Krefeld am Rhein

Nicht nur  in unserem Club sondern auch bei ZONTA International hat ein neues Biennium begonnen. An der alle zwei Jahre stattfindenden Convention, die in diesem Jahr in Hamburg statt fand, hat in diesem Jahr Dr. Cornelia Pier als Delegierte unseres Clubs zusammen mit 2200 Zontians aus aller Welt teilgenommen.
 
Dr. Cornelia Pier schildert: „Es war ein unglaublich tolles, unvergessliches Ereignis, mit so vielen interessanten Frauen zusammenzutreffen und die weiteren Ziele von ZONTA International zu erarbeiten.“
 
Als neue  Präsidentin von ZONTA International und der ZONTA Foundation for Women wurde mit Ute Scholz erneut eine Deutsche gewählt.  Sie hat revolutionär eine neue ZONTA Tagline verkündet: Build a better World for Women and Girls.
 
 
 Der alte Slogan ‚Empowering Women through Service  & Advocacy‘ wird zusätzlich bleiben.

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Juli 2022: Neue Präsidentin

Stabübergabe beim Zonta Club Krefeld am Rhein

Vorstandswahlen

In unserem Club hat Dr. Nicole Schmidt-Wetter seit Juni die Präsidentschaft übernommen. Der neue Vorstand wurde turnusmäßig gewählt. Nachdem Dr. Cornelia Pier zwei Jahre als Gründungspräsidentin und weitere zwei Jahre als Präsidentin den Club geführt und nach außen hin vertreten habe, hat sie den Staffelstab an Dr. Nicole Schmidt-Wetter übergeben. 
 
Die neue Präsidentin wird unsere Projektarbeit weiterführen und den Fokus auf junge berufstätige Frauen in und um Krefeld legen, die auf der Suche nach einem Netzwerk und gleichzeitiger ehrenamtlicher Tätigkeit sind.
 

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Februar 2022: Nach der Spende an „Partnerschaft für Afrika“

Nach der Spende:

Unsere Unterstützung ist in Afrika angekommen

Im letzten Monat haben wir von unserer Spendenübergabe berichtet: Insgesamt 5.00 Euro konnten wir durch unsere Aktion „Weihnachten in Tüten“ an unterschiedliche Projekte für alleinerziehende Mütter spenden. 

2.500 Euro hat unter anderem Friederike Heidenhoff des Krefelder Vereins „Partnerschaft für Afrika e.V.“ von uns erhalten. Der Verein unterstützt Alleinerziehende, die durch die Trennung in Armut, Isolation und Wohnungslosigkeit gefallen sind, darin, ein selbstbestimmtes, wirtschaftlich unabhängiges Leben aufzubauen. 

Nun haben uns die ersten Berichte aus Tansania erreicht, denn unsere Spende ist bereits hier angekommen. Diese Bilder und die ZItate von Friederike Heidenhoff möchten wir mit Ihnen teilen:

Neue Hühner für Janet

„Janet, die Mutter von Bryson und Angela, kann nun 300 Hühner halten… Sie hat jetzt einen neuen Hühnerstall und ein eingezäuntes Grundstück.. denn vorher sind ihr sämtliche Hühner gestohlen worden!“

Ein Kiosk für Santiel

„Inzwischen geht es den meisten von unseren HIV-positiven Müttern unserer Schützlinge so gut, dass wir sie dieses Jahr mit einem Startkapital in die Eigenständigkeit entlassen können… Santiel ist überglücklich über ihren kleinen Kiosk, den wir ihr ermöglichen konnten…“

Winfrieda bekommt einen Kuhstall

„Winfrieda hat jetzt einen kleinen Kuhstall und kann Milchkühe halten…“

Mutter und Tochter

„Die Tochter Rita strahlt über die Unterstützung, die ihre Mutter erhalten hat.“

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Spendenübergabe zum Neuen Jahr​​

Ursula Grotenburg, Anita Zimmermann und Dr. Cornelia Pier
Dr. Cornelia Pier und Friederike Heidenhoff

Spendenübergabe zum Neuen Jahr​

5.000,- Euro für Alleinerziehende Frauen

Von Angelika Wolff

Am 5. Januar 2022 war es soweit: mit großer Freude konnten wir unseren Spendenempfängern den Erlös unseres Weihnachtsbasars in Tüten

offiziell übergeben. 2.500 Euro an das Katholische Forum Krefeld-Viersen für die Etablierung eines regelmäßigen Samstag-Brunchs für alleinerziehende Mütter ab April 2022 und 2.500 Euro an das Frauen-Projekt des Krefelder Vereins „Partnerschaft für Afrika e.V.“. Hier werden Alleinerziehende, die dadurch in Armut, Isolation und Wohnungslosigkeit gefallen sind, darin unterstützt, ein selbstbestimmtes, wirtschaftlich unabhängiges Leben aufzubauen. Ursula Grotenburg vom Katholischen Forum und Friederike Heidenhoff als Initiatorin des Tansania-Projektes waren glücklich, mit unserer finanziellen Starthilfe Frauen in Not wieder neue Impulse und Hilfen geben zu können.

Wir werden die Aktionen interessiert begleiten und zu gegebener Zeit wieder berichten.

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Dezember 2021 – Weihnachten in Tüten

Weihnachten in Tüten 2021

Auch in diesem Jahr ein voller Erfolg

Von Angelika Wolff

Als wir im Jahr 2020 unseren Basar in Tüten gepackt haben, waren wir eigentlich der Annahme, dass das eine einmalige Aktion sein würde und dass wir 2021 schon wieder ganz klassisch Besucher an unseren Weihnachtsmarkt-Ständen in der alten Weinbrennerei Dujardin würden begrüßen können…

Aber schon im Herbst wurde uns klar: Corona würde uns da wahrscheinlich auch in diesem Jahr einen Strich durch die Rechnung machen. Und so haben wir uns gedacht: was schon einmal so gut angekommen ist, wird sicher auch jetzt wieder funktionieren und haben uns mit vereinten Kräften  ins Zeug gelegt.

Weihnachten in Tüten, die Zweite - Vorarbeiten

Bei Dorothee Gronwald, der Leiterin unseres Weihnachtsbasar-Projekts fing die Arbeit bereits Ende August im eigenen Garten an, bei der Quittenernte. „Ich war froh, all die schönen Früchte so für einen guten Zweck verarbeiten zu können“, sagt sie und stellte daraus allein 70 Gläschen Quittengelee her. Dazu lieferten viele andere unserer Club-Ladys Chutneys und Marmeladen jeder Geschmacksrichtung, mit Fleiß, Gelierzucker und originellen Rezepten voran gingen vor allem unsere Präsidentin Dr. Cornelia Pier und ihre Stellvertreterin Martina Czernia, die zusammen über 350 Konfitüren kochten.                                                                                                                                                   

Im November ging es dann los mit dem Backen und Ausstechen – in jede Tüte sollten ja auch wieder selbstgemachte Plätzchen: Makronen, Nussecken, Zimtsterne, alle nach bewährter Manier gefertigt und liebevoll verpackt.

Gleichzeitig wurden kleine Geschenke gesammelt – und natürlich, wie im vergangenen Jahr, wieder gute, gebrauchte Bücher, so dass wir schließlich tatsächlich wieder 250 Überraschungs-Tüten bestücken konnten. Wie auch 2020 konnten diese Weihnachts-Tüten dann bis zum 26. November hier auf unserer Homepage bestellt und gegen 20 Euro Spende am 1. Adventswochenende in der alten Weinbrennerei Dujardin in Uerdingen abgeholt werden

Der erste Advent – wir sind ausverkauft

2 Vormittage lang hatten wir in der Ausgabehalle Tüten gepackt und alles schön geschmückt. Dann war der Andrang groß. Manche Abholer*innen gingen gleich mit einem ganzen Wäschekorb voller guter Gaben weg : „Ich habe 7 Tüten für meine Mitarbeiter bestellt“, erzählt z.B. Caroline Schleiminger, „ich find’s toll, damit eine gute Sache zu unterstützen – und das ist doch mal ein Weihnachtspräsent mit Nachhaltigkeit!“.

„Wir haben uns riesig gefreut“, sagt Dorothee Gronwald, „dass unsere Aktion wieder so einen großen Anklang gefunden hat. Tatsächlich hatten wir am Ende von unseren 250 Tüten keine mehr über

Caroline Schleiminger kaufte insgesamt sieben Tüten für Ihre Mitarbeiterschaft.

Unser Erlös: 5000,- Euro für alleinerziehende Mütter in Not

Unsere Weihnachtsaktion im Jahr 2021 galt der Hilfe für alleinerziehende Mütter. Und da es zum Konzept von ZONTA gehört, gleichermaßen international wie auch lokal/regional zu wirken, wurden zwei verschiedene Spendenempfänger ausgesucht. Ein Selbsthilfeprojekt für alleinerziehende Mütter in Tansania („Partnerschaft für Afrika e.V.“) und ein vom Katholischen Forum getragenes, neues Unterstützungsangebot im Kreis Krefeld Viersen.

Hilfe hier bei uns – das Brunch-Projekt des Katholischen Forums Krefeld -Viersen

Die jüngste gesamtdeutsche Statistik weist für das Jahr 2020 in der Bundesrepublik 2,09 Millionen alleinerziehender Frauen aus. In Krefeld allein sind es im Jahr 2021 6109 Mütter, die allein mit ihren Kindern leben. Die Zahlen sind hoch – wichtiger aber ist: hinter diesen Zahlen stecken Abertausende Einzelschicksale, bittere und traurige Geschichten von zerfallenen Familien, von Flucht aus häuslicher Gewalt, von zerplatzten Träumen und von Sorge und Not.

Ein großer Teil der in Deutschland alleinerziehenden Mütter lebt in sozialer Armut und ist auf staatliche Hilfe angewiesen. In der Corona Krise ist die Situation in vielen dieser Haushalte noch schwieriger geworden: mit dem Lockdown 2020 und der zu allen anderen Problemen hinzukommenden Anforderung des Homeschooling waren viele überfordert. Das größte Problem: die so verschärfte Dauerbeanspruchung in der Kinderbetreuung, der Mangel an Rückzugsräumen und an zeitlichen Inseln zum Auftanken und Entspannen.

Hier setzt das Katholische Forum für Erwachsenen- und Familienbildung Krefeld Viersen (FBS) an mit seinem Projekt: Samstagsbrunch für Getrennt- und Alleinerziehende.  Die betroffenen Frauen sollen einmal das bekommen, was sie sonst nie haben : sich an einen gemachten Tisch setzen, nichts organisieren müssen, sich verwöhnen lassen. Bei diesem Brunch, der mit Hilfe unserer ZONTA-Spendeneinnahmen ab dem April 2022 bis zum Ende des Jahres einmal im Monat stattfinden soll, geht es darum, einen geschützten Raum zu schaffen zum Erzählen, Lachen und Genießen.

Ursula Grotenburg vom FBS erklärt : „Wir sind sehr dankbar, dass ZONTA Krefeld am Rhein unser neues Angebot unterstützt. Mit diesem Brunch wollen wir den Frauen auch helfen, aus der häuslichen Isolation herauszukommen und sich untereinander zu vernetzen. Während sie sich in Ruhe austauschen können, sorgen wir mit pädagogischen Fachkräften vor Ort für die Kinderbetreuung und bieten den mitgebrachten Kleinen drinnen und draußen ein spannendes Programm.“

Hilfe in Afrika – Hilfe zur Selbsthilfe für Alleinerziehende in Tansania

Noch weit dramatischer als in Deutschland ist die Lage alleinerziehender Mütter in Afrika, wo dieser Status gesellschaftlich geächtet wird und es in der Regel überhaupt keine staatlichen Hilfen oder überhaupt Unterstützung gibt. „Hier wollen wir Hilfe geben an ein nachhaltig wirksames Projekt, das wir begutachtet haben und das vor Ort gut funktioniert“, erklärt Dr. Cornelia Pier. „Wir sind froh, in ‚Partnerschaft für Afrika e.V‘, einer Initiative, die hier in Krefeld gestartet wurde, so ein Projekt gefunden zu haben.“.

Hinter diesem Projekt steckt eine Krefelderin, deren Herz seit vielen Jahren für die Frauen in Ostafrika schlägt und die seit 2011 zusammen mit ihrem Mann und anderen Aktiven aus unserer Stadt in Tansania erfolgreich Frauen unterstützt: Friederike Heidenhof. Mit ihrer Organisation gibt sie vor allem alleinerziehenden Müttern dort eine Chance auf ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben – Menschen, deren Schicksal härter ist, als es sich die meisten bei uns hier vorstellen können. Da Frauen in den ländlichen Regionen in Afrika meist ohne Berufsausbildung und Job sind, fallen sie, wenn ihre Partner sie verlassen oder versterben, mit ihren Kindern meist unmittelbar in die Obdachlosigkeit. Manche von ihnen sind HIV-positiv, werden vom Dorf verstoßen und landen dann am Ende ihrer Kräfte im anonymen Elend der größeren Städte.

Hier setzt die Arbeit von „Partnerschaft für Afrika e.V.“ an, der Verein kümmert sich um besondere Härtefälle. „Das fängt an mit sicherer Unterbringung“, erklärt Friederike Heidenhof, „und medizinischer Versorgung und geht über die Ermöglichung von Bildung für die Mütter und ihre Kinder bis hin zum Aufbau einer kleinen, selbstständigen Erwerbstätigkeit, die die Frauen auf lange Sicht befähigen soll, auf eigenen Beinen zu stehen. Mit der Spende aus dem Weihnachtsbasarerlös von ZONTA Krefeld am Rhein können wir jetzt wieder sehr konkret und direkt Frauen helfen. Dafür sind wir sehr dankbar.“

Und wir sind dankbar, dass uns auch in diesem Jahr wieder so viele Krefelder*innen mit Ihrer Spende unterstützt haben – Ihnen allen ein herzliches Dankeschön von ZONTA Krefeld am Rhein.

Herzliches Dankeschön

an alle Unterstützer der Tütenaktion

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November 2021: Zonta Says No

„Orange the World“ - Frauen erheben ihre Stimme –

Der ZONTA Club Krefeld am Rhein sagt „Nein zur Gewalt an Frauen“

Von Angelika Wolff

Es ist Montagabend, der 22.11. 21, im Herzen von Uerdingen. Mit unseren orangen Motto-Schirmen sind wir angetreten – mit starken Texten von starken Frauen. Wir präsentieren Buchauszüge im Rahmen der „Montagslesungen“, mit denen hier Bürger seit 2013 für die Wiedereröffnung ihrer Bibliothek streiten – es ist die 439. Lesung.

Aber an diesem Montag geht es auf dem alten Marktplatz der Rheinstadt noch um etwas anderes. Heute erstrahlt die Bibliothek in leuchtendem Orange, der Farbe von „Orange the World“. Bei dieser internationalen UN-Kampagne werden ja jedes Jahr Ende November weltweit Gebäude orange angestrahlt, um aufmerksam zu machen auf Gewalt und Unrecht an Frauen  – und wir vom ZONTA Club Krefeld am Rhein machen da selbstverständlich mit. Die Aktion ist eine Mahnung, dass jede dritte Frau auf der Welt in ihrem Leben Opfer von Misshandlung wird – körperlich und seelisch. Allein in Deutschland versucht jeden Tag ein Mann, seine Partnerin umzubringen, jeden dritten Tag verliert eine Frau dadurch tatsächlich ihr Leben. 

„Das ist erschreckend und vielen nicht bekannt“, sagt Dr. Cornelia Pier, Präsidentin unsers Clubs, „deshalb sprechen wir darüber, laut und klar. Auch, wenn es unbequem ist – wir müssen hinsehen und gemeinsam dagegen angehen, damit sich etwas ändern kann.“

Und so lesen wir an diesem Abend aus Büchern von und über Frauen mit Gewalterfahrung: von ihrem Leid, ihrer Ohnmacht, aber auch von ihrem Mut, aufzustehen und sich zu wehren.

Für die „ZONTA-says NO“- Teamchefin in unserem Club, Gabi Hötter, die dieses Event konzipiert hat, ist die Lesung genau dieser Texte eine Herzensangelegenheit. In ihrer Einführung zitiert sie den Klappentext von „Blicke, Worte, Fäuste“ der Autorin Antje Joel: „Gewalt gegen Frauen ist kein individuelles Problem, es geht uns als Gesellschaft an.“  

Dann über gibt sie an Claudia Ellinghoven, die eine eindringliche Passage aus diesem Buch präsentiert:  eine Szene, die auf beklemmende Weise Einblick gibt in die Qual jahrelanger Prügel durch den eigenen Ehemann und den Moment der Entscheidung, ihn zu verlassen. 

Die Journalistin Esther Jansen betont mit einem Zitat der US-Amerikanerin Naomi Wolf aus „Wenn nicht wir, wer dann – Große Reden großer Frauen“, dass Frauen weltweit nicht mehr schweigen dürfen. Und Sandra Franz, Leiterin der NS Dokumentationsstätte Villa Merländer in Krefeld, zitiert aus „Der Mut zum Überleben“ Geschichten von jüdischen Frauen in Deutschland, die aller um sie herum wütenden Gewalt zum Trotz die Kraft hatten, sich und ihre Familien zu retten.

Die Marktbesucher zeigen sich bewegt an diesem Abend, die Lesung ist gut angekommen.  „Die Texte waren sehr gut ausgewählt“, sagt Rosemarie Viehweg, „sehr berührend. Das meint auch Brigitte Gillessen und ergänzt „Sie haben auch klargemacht, dass es wichtig ist, sich zu fragen: wann fängt Gewalt gegen Frauen an, wo versteckt sie sich im Alltag, sie kommt in so vielen Formen.“      

Für uns ist dieser Auftritt der Beginn unserer diesjährigen Vorweihnachtsaktivitäten zur Unterstützung von Frauen und Mädchen weltweit.

Nur 3 Tage später, am 25.11., dem offiziellen Eröffnungstag der Orange-Kampagne, stehen wir noch einmal hier am Uerdinger Markt, verteilen Flyer und klären auf über die Arbeit von ZONTA und das Thema „Gewalt gegen Frauen“. Wir kommen ins Gespräch mit Passantinnen, die z.T. erstaunlich unmittelbar und offen von eigener Gewalterfahrung sprechen oder von Geschichten, die in ihrem persönlichen Umfeld passiert sind. Gleichzeitig nehmen wir wahr, dass keine dieser Frauen mit ihrem Namen zitiert und abgelichtet werden möchte. Es zeigt, wie sehr das Thema nach wie vor mit Scham besetzt ist, aber auch mit der Angst, für das Erlebte, das Gesagte, das Bekanntgemachte einmal mehr verfolgt und bestraft zu werden.

Für all diese Frauen, die sich nicht trauen, öffentlich zu sprechen, erheben wir unsere Stimme. Setzen wir dieses Zeichen mit der Leuchtkraft der Hoffnung!

Neben allen 3 Herberzhäusern und dem Nachbarschaftsbüro Chempunkt in Uerdingen sind heute auf unsere Initiative hin zusätzlich auch die NS-Dokumentationsstätte Villa Merländer in Krefeld Bockum und die Elfrather Mühle orange angestrahlt und setzen Lichtpunkte in unserer Stadt.

Als Historikerin weist Sandra Franz, Zontian und Leiterin der NS-Dokumentationsstätte, darauf hin, dass gerade Frauen immer und zu allen Zeiten besonders unter Gewalt zu leiden hatten und haben und es für sie besonders wichtig ist, sich zu solidarisieren.

Und Dr. Cornelia Pier ist es wichtig, an diesem Tag auch noch einmal zu betonen, das Europas Frauen nicht ermüden dürfen in der Forderung nach der konsequenten Umsetzung der sogenannten Istanbul Konvention. Hierbei handelt es sich um ein Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt. Der schon 2011 ausgearbeitete völkerrechtlicher Vertrag schafft verbindliche Rechtsnormen gegen Gewalt an Frauen und häusliche Gewalt, er wurde bis 2020 von 45 Staaten unterzeichnet. Leider ist gerade das Land, in dessen Hauptstadt das Parlament 2012 als erstes das Übereinkommen ratifizierte, im März dieses Jahres aus der Konvention wieder ausgetreten, und in Ländern wie beispielweise Kroatien und Polen wird sie nicht befolgt.

„Wir brauchen hier noch viel mehr staatliche Unterstützung, national und international: wir brauchen Forschung, Information, Präventionsstrategien, wir brauchen Therapien für Männer und eine viel größere Zahl an Institutionen, die Frauen eine Zuflucht ermöglichen, wie Schutzwohnungen und Frauenhäuser.“

Mehr Eindrücke von Orange the World 2021 in Krefeld

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Kooperationspartnern und Unterstützern!

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November 2021: Charter-Spenden-Projekt „Wohnung für obdachlose Frauen“

Charter-Spenden-Projekt „Wohnung für obdachlose Frauen“

Erste Besichtigung der ambulanten Einrichtung am 18.11.21

Von Angelika Wolff

Schon beim Eintreten umfängt uns adventliche Atmosphäre im liebevoll gestalteten Gemeinschaftsraum, es duftet nach Gebackenem, die Wohnung ist sehr schön geworden. Jan Vander, der Leiter der Wohnungsnotfallhilfe Krefeld-Viersen, führt uns durch die renovierten Räume: es gibt jetzt eine hübsche kleine Küche, ein Duschbad und zwei separate Toiletten. Von den insgesamt 4 Zimmern für die Frauen sind drei bereits fertig ausgestattet, ein viertes wird gerade noch eingerichtet.

„Wir haben großen Wert darauf gelegt, dass die Zimmer behaglich sind, damit die Frauen hier ankommen und sich wohl fühlen können“, erklärt Vander bei unserem kleinen Rundgang. „Die hochwertigen Möbel haben wir vom Diakoniewerk Duisburg anfertigen lassen in einer Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigung – dank Ihrer großzügigen Spende war es möglich, die Räume mit neuen Sachen auszustatten. Ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung für die Bewohnerinnen. So hat jedes Zimmer ein Bett, einen kleinen Tisch mit Stuhl, einen gemütlichen Sesel und einen geräumigen Schrank mit einem Schließfach für persönliche Dinge. Nach dem Leben auf der Straße ist auch das etwas, was es für die Frauen lange nicht gab: einen eigenen, sicheren, privaten Platz für ihre privaten Dinge. Wir haben also eine schöne Grundausstattung geschaffen, die den Frauen aber auch noch Raum lässt, die Zimmer nach ihrem Geschmack und ihren Bedürfnissen weiter zu gestalten.“

Diese Frau – sie heißt Hanan Omer  – empfängt uns zu unserem großen Erstaunen mit selbst gebackenen Muffins. „Die hab ich heute gemacht“, sagt sie, als sie, zunächst etwas scheu, aus ihrem Zimmer kommt, um uns zu begrüßen. „Ich möchte damit meine Wertschätzung zum Ausdruck bringen, dass Sie mir das hier ermöglicht haben.“ Das sagt sie genau so. Auch eine sehr schöne Karte hat sie dazu geschrieben an alle Spender für dieses Wohnprojekt und „die Frauen von ZONTA am Rhein“, mit Dank, „dass sie nicht nur Frauen der solidarischen Worte sind, sondern auch Frauen der Tat.“.

Die 43-Jährige hatte sich vor 2 ½ Monaten hilfesuchend an die Beratungsstelle für Wohnungslose in Krefeld gewandt, sie hatte keine feste Bleibe, keinen Personalausweis, keinen Job. Ihre Nächte verbrachte die zierliche Frau in der städtischen Notschlafstelle in der Feldstraße, was ihr oft sehr schwer fiel, aber sie hatte keine andere Wahl. Tagsüber fühlte sie sich freundlich aufgenommen im Tagesaufenthalt der Diakonie: „Die Leute da sind uns immer mit Respekt begegnet. Das war sehr wichtig für mich.“

Dort, in der angegliederten Diakonie-Beratungsstelle in der Lutherstraße, wurde dann die Sozialarbeiterin Jana Lennertz auf sie aufmerksam: „Wir waren ja gerade dabei, zu schauen, welche der hilfesuchenden Frauen, für unser neues  Wohnprojekt geeignet sind. Dabei müssen wir auch darauf achten, dass die Bewohnerinnen zusammen passen, damit die WG funktioniert, und eine Dame war ja schon hier. Mit Frau O. hat es dann geklappt.“

Jana Lennertz und ihre Kollegin Katharina Eickholt, arbeiten derzeit 4 – 8 Wochenstunden in der ambulanten Einrichtung und stehen den Bewohnerinnen in allen Belangen zur Seite.

Wir haben uns davon ein erstes Bild machen können. Wir sind in Hanan Omer einer sehr sympathischen, offenen, intelligenten und wortgewandten Frau begegnet, die uns sehr beeindruckt hat.

„Wir leisten Hilfe mit Behördengängen und Papieren, Frau Omer hat z.B. jetzt endlich schon mal einen Übergangsausweis“, erklärt Katharina Eickholt,“ es geht es im Alltag aber auch darum, die Damen wieder in ihren lebenspraktischen Fähigkeiten zu bestärken: eine Wohnung sauber zu halten, mit Bedacht einzukaufen, sich in ein Gemeinschaftsleben einzufügen. Und mit unseren ersten beiden Bewohnerinnen klappt das bislang wirklich gut.“

Wir haben uns davon ein erstes Bild machen können. Wir sind in Hanan Omer einer sehr sympathischen, offenen, intelligenten und wortgewandten Frau begegnet, die uns sehr beeindruckt hat.

„Sie hat auch uns überrascht heute Morgen mit dem Impuls, für Sie backen zu wollen, weil auch Sie  I h n e n  etwas geben wollte. Wir lernen uns ja auch erst so langsam besser kennen.“, sagt Vander, „Auf jeden Fall ist Frau O. ein gutes Beispiel dafür, dass die gängigen Vorstellungen davon, wie Obdachlose sind, Klischees sind, die den Frauen nicht gerecht werden. Dass man es nicht jeder gleich anmerkt, ansieht, und dass auch Frauen mit gutem Bildungshintergrund durch schicksalhafte Umstände in der Wohnungslosigkeit landen können. Und wenn es einmal so weit ist, ist der Weg heraus ohne Hilfe nahezu unmöglich.“  Frau Omer hat diese Hilfe aktiv gesucht. Jetzt wirkt sie sehr lebendig und strahlt große Freude aus über die Chance, die ihr hier gegeben wird.

 

Anita Zimmermann, die Vorsitzende unseres Freundeskreises ZONTA Krefeld am Rhein fasst den Besuch abschließend so zusammen: „Ich bin sehr berührt von dieser Begegnung. Vom spürbaren Engagement der Betreuerinnen hier und davon, wie wir auch von Frau Omer empfangen wurden. Sie hat uns sogar einen Blick in ihr Zimmer werfen lassen und auf die Bücher, die sie gern liest. Wir haben wahrgenommen, dass in diesen Räumen eine Atmosphäre herrscht von Respekt und Vertrauen, das hier etwas wachsen kann. Für ZONTA ein wirklich unterstützenswertes Projekt, wo wir unsere Spendengelder gut eingesetzt sehen.“

Wir werden mit Frau Omer in Kontakt bleiben. Sie hat gesagt, sie möchte uns auch noch Bilder von ihrem Zimmer schicken.

„Ich mag nicht so gern Fotos von mir“, meinte sie „aber ich finde es wichtig, dass die Menschen, wenn sie über dieses Projekt lesen, spüren, das ist eine echte Frau, die wir da kennenlernen. Die gibt es wirklich. Deshalb dürfen Sie auf Ihrer webpage auch ruhig meinen ganzen Namen nennen.  Ich stehe zu dem, was ich bin. Ich freue mich darauf, hier jetzt noch mal neu zu starten, und ich bin Ihnen sehr dankbar.“

Wir sind auch dankbar. Wir haben alle viel gelernt bei diesem Treffen und können auch in Zukunft sicher noch voneinander lernen.

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November 2021: Hilfestellen bei häuslicher Gewalt

Hilfestellen bei häuslicher Gewalt

Orange The World: Frauen für Frauen

Als Zonta Club Krefeld am Rhein möchten wir im Rahmen der weltweiten Aktion Orange The World auch in diesem Jahr über lokale Hilfestellen für Opfer von häuslicher Gewalt informieren:

Frauenberatungsstelle Krefeld (für Mädchen und Frauen ab 14 Jahren) – 02151 80 05 71

Frauenhaus Krefeld (Montag – Donnerstag von 8 bis 16.30 Uhr, Freitag von 8 bis 14 Uhr) – 02151 63 37 23

Kinderschutzbund  (Montag – Donnerstag von 9 bis 16 Uhr, Freitag von 9 bis 12 Uhr) – 02151 96 19 20

Telefonseelsorge (24/7) – 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222

Nummer gegen Kummer (Kinder- und Jugendtelefon, Montag – Samstag von 14 bis 20 Uhr) – 116 111

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November 2021: Neues Spendenprojekt: Hilfe zur Selbsthilfe für alleinerziehende Mütter in der Region

Hilfe zur Selbsthilfe für alleinerziehende Mütter in der Region

Neues Spendenprojekt

Im Rahmen unserer diesjährigen Aktion Weihnachten in Tüten möchten wir auch in diesem Jahr spezielle Spendenprojekte bedenken. Unser Schwerpunktthema liegt dabei auf der Unterstützung von alleinerziehenden Müttern. Während wir mit der „Partnerschaft für Afrika“ einem Projekt im Ausland helfen, richtet sich das zweite Projekt des katholischen Forum Krefeld-Viersen speziell an alleinerziehende Frauen in der Region.

Der Samstagsbrunch für Getrennt- und Alleinerziehende

Einmal im Monat bietet das Forum einen Samstagsbrunch für Getrennt- und Alleinerziehende an und schafft damit ein niederschwelliges Angebot in einem geschützten Raum. Die Mütter können hier gemeinsam erzählen, lachen, genießen und sich aber auch unter Gleichgesinnten über ihre Ängste, Sorgen und Bedarfe austauschen. Auch pädagogische Begleitung ist vor Ort: Die Frauen haben Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre Erziehungsfragen zu klären oder sich einfach mal Anspannungen von der Seele zu reden. Während die Mütter am gedeckten Tisch verwöhnt werden, stehen für die Kinder Spielemöglichkeiten zur Verfügung. Das Forum wünscht sich, dass die Frauen gemeinsam mit ihren Kindern gestärkt aus dem gemeinsamen Vormittag hervorgehen. 

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