November 2021: neues Spendenprojekt: Hilfe zur Selbsthilfe für alleinerziehende Mütter in Afrika

Hilfe zur Selbsthilfe für alleinerziehende Mütter in Afrika

Neues Spendenprojekt

Im Rahmen unserer diesjährigen Aktion Weihnachten in Tüten möchten wir auch in diesem Jahr ein spezielles Spendenprojekt unterstützen. Der Verein Partnerschaft für Afrika mit Sitz in Krefeld unterstützt unter anderem alleinerziehende Frauen durch Hilfe zur Selbsthilfe in Afrika. Wir fördern außerdem ein unterstützendes Projekt für alleinerziehende Frauen in der Region

Die Problematik:

Alleinerziehend, ohne Berufsausbildung, Job und Einkommen sind betroffene Frauen oft völlig hilflos, meist obdachlos, manche HIV-krank, sie dürfen nicht erben. Sie und ihre Kinder drohen zu verwahrlosen: Kriminalität und Prostitution sind die Konsequenzen, Kinder werden zu Straßenkindern. Ein soziales Netz fehlt vollständig, es gibt kein „Amt“ oder Frauenhaus, wo man Hilfe bekommt.
Für manche ist Flucht eine letzte Option.

Das Projekt:

Das Projekt identifiziert sich mit besonderen Härtefällen und sucht nach Lösungen für Frauen und deren Kinder, die sich in Notsituationen befinden. Der Verein leistet Soforthilfe und bringt Mütter und Kinder sicher unter und sorgt für einen Schulplatz. Waisen bringt der Verein in einem der eigenen Waisenhäuser unter. Die Protagonisten helfen Frauen und deren Kindern als Familie weiterzuleben. Sie finanzieren Lebensunterhalt, medizinische Versorgung und Schulbildung für ihre Kinder und sorgt für eine menschenwürdige Unterbringung. Der Verein stabilisiert die Mütter durch Hilfe zur Selbsthilfe, um sie zu befähigen, ihr Leben selbst zu meistern. Auch Zonta hilft so, alleinerziehende Frauen beim Start in die Selbständigkeit.

Verwendung der Spenden:

Die über diese Aktion eingebrachten Spenden wollen wir für die Finanzierung von kleinen Start-ups für Frauen verwenden – wie zum Beispiel Verkaufsstände für Lebenmittel, Shops für Kleidung, Viehhaltung, Anbau und Verkauf von Obst und Gemüse. Die Frauen erhalten kompetente Anleitung, in Seminaren lernen sie die theoretischen Grundlagen und sind in unseren Selbsthilfegruppen organisiert.

Die Wirkung:

Die Förderung von alleinerziehenden Frauen hat neben dem humanitären Aspekt auch einen langfristigen, nachhaltigen Effekt auf die Gesellschaft. Über die Stabilisierung der Frauen und Kinder in dieser Region tragen wir zur Bekämpfung von Fluchtursachen bei, weil diese Menschen eine Perspektive in ihrem Land haben. „Wir können nicht die Welt retten, aber wir haben bereits eine nachhaltige Infrastruktur geschaffen, die vor Ort einen wirklichen Unterschied macht,“ erklärt Friederike Heidenhof als Initiatorin.  „Das tun außer uns noch andere, so dass aus einzelnen Puzzleteilen ein Gesamtbild entsteht!“

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Weitere Neuigkeiten vom Zonta Club Krefeld am Rhein

Juli 2021: Spenden jetzt – Feiern später: Bilanz

Spenden jetzt - Feiern später

Ein voller Erfolg

Die Coronapandemie sorgt dafür, dass sich Pläne schneller ändern. Und so hatten wir als neu gegründeter Zonta Club Krefeld am Rhein im Mai bekanntgegeben, dass wir zu diesem Zeitpunkt auf unsere noch ausstehende Charterfeier, mit der im Zonta-Universum Clubs ihre Gründung feiern, verzichten. Unser Spendenprojekt aber, das wir bereits im letzten Jahr ausgesucht hatten, wollten wir nicht im Stich lassen und so starteten wir über Anschreiben, die Presse und Social Media die Offensive: Wir warben für Spenden für  das  neue Projekt für wohnungslose Frauen der Krefelder Diakonie.

12.290 Euro

Zonta rundet auf

Wir sind überwältigt, dass dabei sage und schreibe 12.290 Euro zusammengekommen sind. Diverse Unternehmen, Privatleute und andere Zonta-Clubs haben uns mit teilweise phänomenalen Summen bedacht. Dafür möchten wir uns auf diesem Weg noch einmal ganz herzlich bei Ihnen und Euch bedanken. Wir als Zonta Club Krefeld am Rhein haben diese Summe auf 15.000 Euro aufgerundet.

Was passiert nun mit dem Geld? Das Geld kommt dem neuen Projekt für wohnungslose Frauen der Diakonie Krefeld/Viersen zu Gute. Die Diakonie befindet sich im Umbau einer Wohnung, in der zukünftig wohnungslose Frauen Schritt für Schritt in ein selbstständiges Leben wieder integriert werden sollen. Oft fehlt es diesen Frauen an wichtigen Grundlagen: Sie haben noch nie ein Gespräch mit einem Vermieter geführt. Sie wissen nicht, wo sie Gelder beantragen können. Und niemand hat ihnen gezeigt, unabhängig zu leben. Sozialarbeiterinnen nehmen diese Frauen an die Hand und begleiten sie bei diesen wichtigen Lernprozessen.
Unser Geld wird genutzt, um die Wohnung mit vier Schlafzimmern einzurichten. Uns ist es wichtig, dass dabei auf neuwertige Möbel zurückgegriffen werden kann: Denn das drückt Wertschätzung aus. Ein Zeichen, das die Frauen nun unbedingt brauchen.

Lobbyarbeit für wohnungslose Frauen

Der Zonta Club Krefeld am Rhein hat sich nicht nur auf die Fahne geschrieben, finanziell zu unterstützen, sondern auch Lobbyarbeit für Frauen zu leisten, die aus dem Fokus der Gesellschaft herausgefallen sind. Dafür haben wir ein Video gedreht und diverse Medienvertreter für unser Projekt begeistern können. Die Presseberichterstattung finden Sie untenstehend.

Herzlichen Dank an folgende Unterstützer, die das Video mit getragen haben:

So berichtete die Presse

Zeitungsartikel und Radio-Interviews

Veranstaltung für Spender

Für alle Spender, die bis zum 20. Juni über die Spendenverbindung des Zonta Clubs Krefeld am Rhein gespendet haben, haben wir eine Online-Veranstaltung abgehalten, um uns ganz herzlich zu bedanken. Auch der Oberbürgermeister Frank Meyer hat in diesem Rahmen ein Video geschickt. 

Weitere Informationen zum Projekt

Das Konzept der Diakonie

Das Trainingswohnen Krefeld ist eine Einrichtung der Diakonie Krefeld & Viersen für wohnungslose Frauen im Alter von 18 – 65 Jahren, deren besondere Lebensverhältnisse mit erheblichen sozialen Problemlagen verbunden sind.
Die Diakonie Krefeld & Viersen fasst die sozialen Dienste, Einrichtungen und Initiativen der evangelischen Kirche im Kirchenkreis Krefeld-Viersen zusammen und unterhält ein breites Angebot an Hilfen für Kinder, Jugendliche, Familien, ältere Menschen, Kranke, Migranten und sozial Benachteiligte. Besonders im Bereich der Wohnungslosenarbeit hat die Diakonie Krefeld & Viersen seit den siebziger Jahren im Stadtgebiet Verantwortung übernommen und unterhält einen Tagesaufenthalt sowie eine Fachberatungsstelle für wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen. Außerdem betreibt die Diakonie u.a. das Ambulant betreute Wohnen, die stationäre Therapeutische Wohngemeinschaft Max-Peltner-Haus und die Bahnhofsmission.

Ausgangssituation

Wohnungslosigkeit ist in der Regel eine multiple Problemsituation, deren Ursachen in verschiedenen biographischen, sozialen, psychiatrischen oder monetären Konstellationen zu suchen sind. Betroffene Frauen sind durch Abhängigkeitsverhältnissen zu Männern häufig länger in prekären Wohnsituationen bis es zur tatsächlichen Obdachlosigkeit oder offensichtliche Wohnungslosigkeit kommt. Nehmen sie dann ihre Kraft zusammen und verlassen ihren Mann, steht eine neue, ausweglose Situation häufig schon bevor: Aus Charm und Angst vor Übergriffen meiden Frauen Obdachlosenunterkünfte und auch die Straße. Sie gelangen häufig in ein neues Abhängigkeitsverhältnis, weil sie eine Unterkunft mit der „Einwilligung von Gefallen“ bei Freunden oder Bekannten annehmen. 

So kann die Diakonie helfen

Wichtig ist es, die Frauen nicht nur in staatliche Absicherung zu bringen, sondern ihnen auch das selbstständige Leben zu zeigen. Denn nur so können sie dauerhaft einem Abhängigskeitsverhältnis entfliehen. Das erreicht die Diakonie nicht nur durch das Zurverfügungstellen von Wohnraum, sondern vor allem durch Bindung und  Betreuung. Die Mitarbeiterinnen der Diakonie begleiten die Frauen vorerst im Alltag. Viele von ihnen haben nie gelernt, für sich selbst zu sorgen. Sie wissen nicht, wie man Gespräche mit dem Vermieter führt oder staatliche Gelder beantragt oder welche Hilfeleistungen man in Anspruch nehmen kann. Bei all dem begleiten die Diakonie-Mitarbeiterinnen die Frauen. Ziel ist es, sie dauerhaft in ein selbstständiges Leben zu führen.

Lobbyarbeit

Für die Diakonie bedeutet das Projekt auch, Frauen aus der Unsichtbarkeit heraus zu holen. „Obdachlose Frauen haben einen besonderen Hilfebedarf“, erklärt Firneburg. Dieser wird in Deutschland immer noch zu wenig aufgegriffen, denn durch die besondere Form der Abhängigkeitsverhältnisse, findet Obdachlosigkeit von Frauen häufig unter dem Radar von Hilfestellen statt. Das führt dazu, dass die Beratungslandschaft sehr männlich geprägt ist: Die besonderen Bedürfnisse von weiblichen Wohnungslosen rücken nur selten in den Vordergrund. Die Diakonie möchte das gemeinsam mit dem Zonta Club Krefeld am Rhein ändern.

Weitere Neuigkeiten vom Zonta Club Krefeld am Rhein

April 2021: Spende für Empowerment-Training

Empowerment-Training für schwarze Frauen

Freundeskreis Zonta Club Krefeld am Rhein spendet für besonderes Selbstbehauptungsprojekt

Doris Schlimnat Flüchtlings-koordinatorin Krefeld und Dr. Cornelia Pier Präsidentin ZONTA Krefeld am Rhein

Schwarze Frauen, die in Deutschland gesellschaftlich immer noch oft als „nicht zugehörig“ wahrgenommen werden, begegnen im Beruf, in den Medien und im öffentlichen Raum vielfach Benachteiligung, Herabwürdigung und subtiler Ausgrenzung, nicht selten auch unverhohlener Feindseligkeit und Gewalt.
„Wenn man erkennbar anders ist, z.B. aufgrund der Hautfarbe“, sagt Carmen Uhlenbrock, deutsche Pädagogin mit karibischen Wurzeln, „wird man als Frau oft in doppelter Weise zur Zielscheibe – von Sexismus einerseits, von Rassismus andererseits.“
Uhlenbrock, die in Deutschland aufgewachsen ist, spricht aus eigener Erfahrung und arbeitet heute wirkungsvoll daran, andere Frauen gegen solche Erlebnisse zu stärken und zu wappnen.

Als Kursangebot für das FiF in Krefeld (Frauen-Café im katholischen Forum) hat sie für diesen Sommer ein spezielles Empowerment-Training für schwarze Frauen entwickelt.

In diesem Workshop in Trägerschaft der Flüchtlingskoordination in Zusammenarbeit mit der Frauenberatungsstelle Krefeld will sie für die Betroffenen einen geschützten Raum schaffen, in dem sie ihre Erfahrungen mit sexistisch-rassistischen Übergriffen teilen können. Im anschließenden Training lernen die Frauen dann, wie sie solchen Erfahrungen in Zukunft kraft- und würdevoll begegnen können.

Doris Schlimnat, Flüchtlingskoordinatorin der Stadt Krefeld ist dankbar, dass sie ein solches Programm hier anbieten kann: 
„Wir sind sehr froh, dass uns der ZONTA Club Krefeld am Rhein dabei mit seiner Spende unterstützt. Leider mehren sich auch in unserer Stadt die Erfahrungsberichte schwarzer Frauen, die Diskriminierung und Anfeindung erlebt haben.“

Doris Schlimnat, Flüchtlingskoordinatorin der Stadt Krefeld ist dankbar, dass sie ein solches Programm hier anbieten kann: „Wir sind sehr froh, dass uns der ZONTA Club Krefeld am Rhein dabei mit seiner Spende unterstützt. Leider mehren sich auch in unserer Stadt die Erfahrungsberichte schwarzer Frauen, die Diskriminierung und Anfeindung erlebt haben.“

„Zonta sagt ‚Nein!’ zu jeglicher Form von Gewalt an Frauen,“ erklärt Dr. Cornelia Pier, Präsidentin des ZONTA Clubs Krefeld am Rhein, „Wir haben gern für dieses Projekt gespendet, denn wir Zontians hier fühlen uns sehr verbunden mit unserem Heimatort und wir möchten, dass alle Krefelderinnen, egal, ob hier oder woanders geboren, dass einfach alle Frauen, die hier leben, sich in dieser Stadt zu Hause, geschützt und respektiert fühlen.“

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Februar 2021: Zonta spendet an Präventiv-Projekt des Kinderschutzbundes Krefeld

Zonta Club Krefeld am Rhein spendet

Präventiv-Projekt des Kinderschutzbundes Krefeld

Es ist ein neues Praxisprojekt für das Jahr 2021, entwickelt speziell für Mädchen von der 4. bis zur 9. Klasse. Das Thema: Sexualität, Selbstdarstellung und Sexualisierte Gewalt in den Sozialen Medien. Eine Schulung, die aufklären soll über Fragen wie: „Wo finde ich gute, altersgerechte Sexualaufklärung im Internet?“ „Worauf sollte ich als Mädchen achten, wenn ich mich selbst im Netz präsentiere?“ „Welche Formen sexualisierter Gewalt lauern in Foren und Social Media, und wie kann ich mich dagegen schützen?“
Das Konzept zu dieser Medienschulung , ausgerichtet auf den Bereich Offener Ganztag, auf Kinder und Jugendeinrichtungen, wurde entwickelt von der Sozial- und Sexual-Pädagogin Jessica Leu vom Kinderschutzbund Krefeld. „Es ist uns wichtig“, sagt sie, „die Mädchen frühzeitig dafür zu sensibilisieren, wie Sexualität in den Sozialen Medien dargestellt wird, wie sie Übergriffe und gefährliche Kontaktanbahnungen erkennen, was sie machen können, wenn sie sich überfordert oder bedrängt fühlen, aber auch, was für Auswirkungen es für sie haben kann, wenn sie sich selbst auf promiskuitive Weise im Netz darstellen.“ Der Kinderschutzbund hofft, das Projekt noch in diesem Sommer zu starten, je nachdem, wann die Corona-Bestimmungen es zulassen. „Der erste Schritt wird sein“, sagt Birgit August, die Vorsitzende des Kinderschutzbundes Krefeld, „ die Pädagog*innen zu schulen, die die Inhalte dann altersgerecht an die Kinder weitergeben sollen. Im zweiten Schritt werden die Mädchen selber unterrichtet.“
Auf jeden Fall ist die Finanzierung des Pilotprojektes gesichert – dank der Spende des ZONTA-Clubs Krefeld am Rhein. „Wir halten diese neue Präventiv-Arbeit für sehr wichtig“, sagt Club-Präsidentin Cornelia Pier, „es ist erschreckend, dass bereits sehr junge Mädchen, 10, 11 Jahre alt, zu Opfern sexualisierter Gewalt im Netz werden. Deshalb fördern wir dieses Projekt sehr gern .“

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Dezember 2020: Zonta Krefeld am Rhein spendet für Wohnungslose​

Zonta Krefeld am Rhein spendet für Wohnungslose​

Weihnachten in Tüten trägt Früchte

Jeden Tag treten rund 70 Menschen über die Schwelle der Türe im kleinen, unscheinbaren Gebäude an Gleis 1 im Krefelder Hauptbahnhof. Seit vielen Jahren bietet die Diakonie Krefeld und Kreis Viersen Wohnungslosen in der Bahnhofsmission eine wichtige Anlaufstelle. „Unser Kaffee öffnet Türen und wärmt von Innen und Außen“, beschreibt Bahnhofsmissions-Koordinatorin Sophie Bollmann. „Über den Kaffee kommen wir mit den Menschen ins Gespräch. Wir sind Ansprechpartner für Probleme und Sorgen und können gezielt helfen. Wir geben Struktur.“ Die Bahnhofsmissionen in Deutschland sind wichtige Schutzstellen: Werden auf der Straße Wohnungslose oft mit Blicken gestraft und fallen auf, werden sie hier wertgeschätzt und auf Augenhöhe behandelt. „Es ist nicht wichtig, wie jemand riecht, ob jemand abhängig ist, ob er seinen Kaffee nicht bezahlen kann oder ob er das Ende des Tages in der Notschlafstelle verbringt“, beschreibt Sophie Bollmann als einzige feste Mitarbeiterin der Bahnhofsmission. „Wichtig ist, dass er hier ein offenes Ohr findet und jemanden, der ihn mit all seinen Anliegen wahrnimmt.“

Wie viele Wohnungslose es genau in Krefeld gibt, kann nur geschätzt werden. Gerade das Coronajahr macht es den Menschen auf den Straßen aber unheimlich schwer: Die Notschlafstelle der Diakonie an der Lutherstraße musste beispielsweise wegen räumlicher Enge zunächst schließen. An der Feldstraße wird nun gebündelt Hilfe angeboten: Hier können aktuell 60 Menschen übernachten. Ausnahmsweise nimmt die Einrichtung auch Obdachlose mit Haustieren auf.

Gegen die Kälte

„Dennoch fürchten viele Wohnungslos den Kälteeinbruch“, beschreibt Ludger Firneburg als Geschäftsführer der Diakonie. „Wir benötigen dringend warme Kleider und Schuhwerk.“ Auf dieses Bedürfnis haben wir als Zonta Club Krefeld am Rhein nun reagiert und kurzfristig entschieden, der Diakonie 800 Euro für den Kauf von Mänteln und Schuhen für wohnungslose Frauen zur Verfügung zu stellen. Die Spende stammt hauptsächlich aus dem großen Ertrag der Weihnachtstütenaktion zu Beginn des Dezembers und das Projekt ist eines von vieren, das durch den Zonta Club Krefeld am Rhein dadurch unterstützt werden kann. „Ich freue mich sehr, dass wir diese Spende bekommen haben und nun die so wichtigen Kleider kurzfristig kaufen können“, erklärt Firneburg weiter. „Herzlichen Dank dafür!

99 Mal Kaffee

Zusätzlich haben die Frauen des Zonta-Clubs auf Privatinitiative innerhalb weniger Tage noch eine große Kaffeespende organisiert. Am 23. Dezember konnten sie 99 Pakete an die Bahnhofsmission überreichen. „Daran sieht man, wie einfach es manchmal ist, zu helfen“, beschreibt Ann-Katrin Roscheck als Initiatorin der Kaffeespende. Über die sozialen Netzwerke hatte sie Zonta-Freunde und eigene Kontakte aufgerufen, Kaffee abzugeben. Innerhalb weniger Tage ist die beachtliche Anzahl zusammen gekommen. „Das ist Kaffee im Wert von rund 350 Euro“, beschreibt die Fundraisierin und Redakteurin. „Egal, ob manche nur zehn Euro geben oder andere 30, am Ende sind alle dafür verantwortlich, dass wir das hier machen konnten. Das ist toll und das ist Zonta.“

Auch in der Vergangenheit hatte der Zonta Club Krefeld am Rhein schon an Projekte der Diakonie für wohnungslose Frauen in Krefeld gespendet und auch weitere gemeinsame Aktionen sind im nächsten Jahr geplant. Auf unserer Webseite bleiben Sie informiert.

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Dezember 2020: Unser Weihnachten in Tüten​

Unser Weihnachtsbasar in Tüten 2020

Ein voller Erfolg

Text, Fotos und Videos: Angelika Wolff

Nach Wochen intensiver Vorbereitung war es ein Moment voller Stolz und Freude, als Cornelia Pier, Präsidentin unsere Clubs und treibende Kraft hinter der ganzen Aktion, um 14.30 Uhr am 1. Advent sagen konnte : „Ein großer Erfolg – alle 250 Tüten sind verkauft! Ganz ehrlich, das hätten wir uns, als wir das Projekt gestartet haben, kaum vorstellen können.“

Dr. Cornelia Pier - die Ruhe vor dem Sturm

250 Weihnachtstüten, gefüllt mit jeder Menge bunter Überraschungen zum Fest und ganz, ganz viel liebevoller Arbeit.

Geplant seit Oktober als kreative Antwort auf Corona

„Wir wollten unseren Basar in diesem Jahr einfach nicht so sang- und klanglos ausfallen lassen“, sagt Dorothee Gronwald, die seit Jahren hauptverantwortlich ist für den clubeigenen Weihnachtsbasar„ und irgendwie sind wir dann auf den ‚Basar in Tüten’ gekommen. Aber so was kann man als Club nur stemmen, wenn man wirklich als Team zusammen arbeitet und alle Spaß daran haben, mit zu machen.“

Die vielbeschäftigte Internistin und Diabetologin hat allein über 80 verschiedene Marmeladen gekocht – insgesamt wurden ja 500 Gläser benötigt! 

Weihnachtsbäckerei, Konfitürenstube, Packstation

Wochenlang haben sich die Frauen vorbereitet

Und so glich die Küche bei vielen der Club-Zontians in den letzten Wochen tatsächlich einer Weihnachtsbäckerei im Dauerbetrieb.

Nicole Schmidt-Wetter, Kirsten Dohnau, Nicole Etschenberg-Klein und Claudia Ellinghoven, Heike Kluge-Podleschny, Ann Katrin Roscheck  und viele andere – alles Frauen, die voll im Berufsleben stehen und Familie haben – haben im Dienst der guten Sache geknetet und gerührt, Plätzchen gebacken und Konfitüren gekocht und abgefüllt und eingetütet – allen voran Präsidentin Cornelia Pier, die unermüdlich für diese Aktion aktiv war.

Andere, wie Martina Czernia, Anita Zimmermann, Kirsten Dohnau, Sandra Franz, Michaela Roosen und Britta Schöffmann haben die über das ganze Jahr für den Basar gesammelten Bücher sortiert, zur Ausgabestelle in Uerdingen gekarrt und dort nach Genres zusammengestellt.

Noch vor dem 1. Advent waren alle Tüten ausverkauft

250 Tüten wurden für den guten Zweck verkauft

Währenddessen lief auf unserer Webpage der Countdown – jeden Tag kamen Bestellungen, sorgsam nach Namen und Genres registriert von Helen Karl, die die logistische Überwachung der Gesamtaktion übernommen hatte.

Und am Donnerstagabend vor dem 1. Advent waren tatsächlich alle Tüten ausverkauft: „
Es tat mir richtig leid, die Meldung auf unsere Seite stellen zu müssen“, sagt Ann-Katrin Roscheck, die Gestalterin dieser Homepage, „wir waren wirklich geflasht von dieser großen Nachfrage.“

Beim Bücher-Packen - Helen Karl und Dorothee Gronwald

Tütenpacken für den guten Zweck

Dujardin stellt Räumlichkeiten zur Verfügung

Am Freitag vor dem Adventswochenende dann die konzertierte Aktion in der alten Weinbrennerei Dujardin in Uerdingen: Tüten Packen!

Hausherr Matthias Melcher, seit Jahren Partner des ZONTA-Weihnachtsbasars, hatte auch dieses Mal gern seine Lokalität zu Verfügung gestellt: „Ach, 2020 ist ein ganz verrücktes Jahr, da muss man kreativ sein – und ich finde die Basar-Lösung, die ZONTA für dieses Jahr gefunden hat, ganz hervorragend und freu mich, dass wir auch das hier organisieren konnten.“

Besuch von der WDR Lokalzeit

Reporterin Regina Jung ist begeistert

Angelika Wolff, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit im Club, hat das Ganze Schritt für Schritt dokumentiert, kräftig unterstützt von Claudia Ellinghoven, Uschi Brickenkamp und Ann-Katrin Roscheck.
„Unser Presseteam hat großartig zusammengearbeitet“, sagt sie, „alle wichtigen Krefelder Zeitungen haben das Thema aufgegriffen.“ 

Ein besonderes Highlight war zuletzt der Besuch der WDR-Lokalzeit Reporterin Regina Jung. Sie hat beim Packen und Tüten Ausgeben gedreht für einen Beitrag über ZONTA am Montag den 30.11.20 in der WDR Lokalzeit Düsseldorf und zeigte sich auch persönlich sehr angetan vom Engagement des Krefelder Clubs.

WDR-Reporterin Regina Jung dreht beim Packen
ZONTA-Pressefrau Angelika Wolff interviewt ihre Kollegin Regina Jung vom WDR

Glückliche AbholerInnen

Gutes tun Schönes bekommen

Begeistert waren dann auch all die Besteller, als sie sich jetzt am 1. Adventswochenende ihre Tüten holen konnten. Sie kamen einzeln über die zwei Vormittage verteilt, alles lief ruhig und natürlich unter sorgsamer Einhaltung der Corona-AHA-Regeln ab. Die meisten der Abholer gingen gleich mit einem ganzen Bündel Tüten weg – viele hatten sie als Überraschung zum Weiterverschenken gekauft.
Krefelderin Lydia Bastian zum Beispiel hat vier Stück erstanden : „Für meine Tochter“, lächelt sie, „für meine Schwiegertochter, für die Mutter meiner Schwiegertochter – und für mich.“  Und alle, die wir gefragt haben, fanden die Aktion kreativ und originell und waren froh, so auch einen Beitrag zur Unterstützung anderer Frauen leisten zu können. Viele sind durch die aktuellen Zeitungsberichte auf ZONTA erst aufmerksam geworden.
„Was ich gelesen habe über Ihren Club“, sagt zum Beispiel Andrea Ludwig-Küchler, während sie auch vier Tüten in ihr Fahrrad-Körbchen packt, „finde ich super, sehr vielseitig, und das möchte ich gern mittragen.“

Förderprojekte, die ZONTA unterstützt

WenDo, Enpowerment für schwarze Frauen, Aufklärung über sexualisierte Gewalt

Wir als Club bedanken uns an dieser Stelle sehr herzlich bei allen, die mit dem Kauf unserer Tüten gleich drei Krefelder Frauen-Projekte unterstützt haben, deren Förderung uns sehr am Herzen liegt.
So wird es jetzt auch im Jahr 2021 in unserer Stadt wieder einen durch ZONTA finanzierten WenDo Kurs geben können. Der nachhaltig wirksame Kurs zur Stärkung von Frauen und Mädchen im Umgang mit Aggression und Gewalt, war in diesem Jahr mit großem Erfolg von der Flüchtlingskoordination in Zusammenarbeit mit der Frauenberatungsstelle Krefeld durchgeführt worden – ermöglicht durch die Spenden vom letzten ZONTA-Weihnachtsbasar.

„Das zweite Förderprojekt ist neu“, erklärt Anita Zimmermann, Leiterin des Service-Ausschusses  ZONTA Krefeld am Rhein, „es ist ein spezielles Enpowerment-Training für schwarze Frauen, eine Schulung zur Reaktion auf rassistische und frauenfeindliche Attacken, denen viele von ihnen im Alltag in vehementer und subtiler Form ausgesetzt sind.“

Und das dritte hiesige Programm, das von den Einnahmen unseres Weihnachtsbasars in Tüten finanziert wird, richtet sich vor allem an junge Mädchen. Ein Präventiv-Kurs zur Aufklärung über Sexualität und sexualisierte Gewalt in den sozialen Medien, initiiert vom Deutschen Kinderschutzbund Krefeld. 

Wir werden darüber an dieser Stelle später noch genauer berichten.

Herzlichen Dank an unsere Unterstützer

Durch Euch konnten wir dieses Projekt stemmen

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November 2020: Ein Zeichen gegen Gewalt – Orange The World

Ein Zeichen gegen Gewalt - Orange The World

Zonta Says No

Wer in diesen Tagen durch Krefeld geht, stolpert immer wieder über orange angeleuchtete Gebäude: das Rathaus, das Theater, aber auch abseits vom Stadtzentrum liegende Institutionen wie die Elfrather Mühle, die Villa Merländer oder das Bootshaus im Stadtwald machen mit bei der alljährlichen symbolischen Beleuchtungsaktion „Orange the World“. Sie soll ein Licht werfen auf ein Thema, das immer noch zu wenig Beachtung erfährt: die Alltäglichkeit von Gewalt an Frauen und Mädchen.

„Das Orange als Signalfarbe soll aufrütteln, zum Innehalten und Nachdenken einladen“, sagt Dr. Cornelia Pier, Präsidentin des neu gegründeten ZONTA-Clubs Krefeld am Rhein „Wir ZONTA-Frauen unterstützen diese Licht-Events zusammen mit unserm Krefelder Schwesterclub, weil sie zum Ausdruck bringen, was das Ziel unserer gemeinnützigen Arbeit ist: die Bekämpfung von Gewalt an Frauen und Mädchen hier und überall auf der Welt. Und dazu gehört nicht nur die direkte Gewalt in physischer, sexualisierter und emotionaler Form, dazu gehören auch die Verweigerung bürgerlicher Rechte und des Zugangs zu Bildung sowie die Benachteiligung in der Arbeitswelt.“

Um darauf aufmerksam zu machen, haben die Frauen ihres Clubs zum Auftakt der Orange-Aktion am 25. November eine Mahnwache an der Uerdinger Kaimauer gehalten und mit ihrem Slogan „ZONTA says No“ ein sichtbares Zeichen gesetzt. Die WDR Lokalzeit hat noch am selben Abend darüber berichtet.

In Krefeld leuchtet das strahlende Orange noch bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte. Die warme Farbe steht auch für Hoffnung: die Hoffnung auf eine lichtere, freundlichere Zukunft für Frauen und Mädchen.

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November 2020: Orange The World in Krefeld – Mit Licht gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Orange The World in Krefeld

Mit Licht gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Jeden Tag versucht in Deutschland ein Mann, seine Partnerin umzubringen. Jeden dritten Tag gelingt es.
Alleine 2018 war jede dritte Frau über 18 Jahren von sexualisierter Gewalt betroffen. Gewalt an Mädchen ist hier nicht inbegriffen.
Auch im gleichen Jahr wurden über 140.000 aktenkundige Fälle von Partnerschaftsgewalt gemeldet. Tendenz steigend.

"Zonta Says No" in 63 Ländern

ZONTA International setzt sich seit über 100 Jahren weltweit für die Verbesserung der Stellung der Frau in rechtlicher, politischer und wirtschaftlicher Hinsicht ein und rückt international die Position von Frauen und Mädchen in den Fokus. Dazu gehören seit 2014 auch die Aktionstage „ZONTA Says No“, die der weltweiten UN-Kampagne „Orange The World“ folgen. In über 63 Ländern beteiligen sich Frauen am Aufruf, auf Gewalt an Frauen aufmerksam zu machen, und setzen unter anderem am 25. November mit orange-angestrahlten Gebäuden ein Zeichen.

Der Zonta Club Krefeld am Rhein beteiligt sich mit mehreren Aktionen

Zum ersten Mal beteiligt sich in diesem Jahr auch der neugegründete ZONTA Club Krefeld am Rhein an „Orange The World“ und plant gleich mehrere Aktionen Krefeld: Am 25. November werden mit der Dunkelheit der Elfrather Golfclub, die Elfrather Mühle, das Schaufenster des Nachbarschaftsbüros CHEMPUNKT und der Schriftzug auf der Kaimauer „Uerdingen am Rhein / Stadt Krefeld“ gegenüber dem Uerdinger Steiger in Orange erstrahlen. Darüber hinaus werden die Frauen von 17 bis 19 Uhr eine Mahnwache am Steiger halten. 

„Wir freuen uns sehr, dass wir lokale Mitstreiter gefunden haben, die uns helfen, die so wichtige Lobbyarbeit für Frauen und Mädchen in Krefeld, in Deutschland und weltweit durchzuführen“, beschreibt Club-Präsidentin Dr. Cornelia Pier. „Die Elfrather Häuser unterstützen uns auf eigene Initiative und der Chempark hat uns sogar eine Spende von 500 Euro zukommen lassen, um den Steiger in Uerdingen auszuleuchten. Das ist ein tolles Zeichen.“ Mit der Gründung Anfang des Jahres hat sich der ZONTA Club Krefeld am Rhein bewusst auf die Fahne geschrieben, auch unangenehme Themen anzusprechen und gerade rund um Lobbyarbeit zusammenzustehen. Am Uerdinger Steiger werden die Frauen deswegen auch, natürlich coronakonform, über „Orange The World“ Passanten mit Flyern informieren.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Kooperationspartnern und Unterstützern!

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November 2020: Hilfestellen bei häuslicher Gewalt

Hilfestellen bei häuslicher Gewalt

Frauen für Frauen im Lockdown

Der Lockdown ist für uns alle schwierig. Auch wenn es dieses Mal nur die light-Variante ist, stehen wir unter Druck, machen uns Sorgen und sind angespannt. In dieser Zeit dramatisieren sich Situationen, die in den eigenen vier Wänden stattfinden. Du bist Opfer von häuslicher Gewalt? Bitte such dir Hilfe!
In unserer Grafik findest du die bundesweiten Hilfestellen. Wichtig: Beim Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen findest du Hilfe in allen Sprachen!

Als Zonta Club Krefeld am Rhein möchten wir auch über die lokalen Stellen informieren:

Frauenberatungsstelle Krefeld (für Mädchen und Frauen ab 14 Jahren) – 02151 80 05 71

Frauenhaus Krefeld (Montag – Donnerstag von 8 bis 16.30 Uhr, Freitag von 8 bis 14 Uhr) – 02151 63 37 23

Kinderschutzbund  (Montag – Donnerstag von 9 bis 16 Uhr, Freitag von 9 bis 12 Uhr) – 02151 96 19 20

Telefonseelsorge (24/7) – 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222

Nummer gegen Kummer (Kinder- und Jugendtelefon, Montag – Samstag von 14 bis 20 Uhr) – 116 111

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April 2020 – Spende für das Krefelder Medi-Mobil

Weil jeder ein Recht auf Versorgung hat

Freundeskreis Zonta Club Krefeld am Rhein spendet für Krefelder Medi-Mobil

Lola hat Zahnschmerzen. Und das schon seit Wochen. Aber für die 45-jährige Krefelderin ist der Schritt undenkbar, eine Praxis aufzusuchen. Die Haare sind ungewaschen, die Kleider verziert von Löchern und das Portmonee gemeinsam mit der Versicherungskarte schon lange irgendwo verschwunden. Lola ist obdachlos. Und trotzdem hat Lola ein Recht auf Versorgung. 

Das Krefelder Medi-Mobil ist Ansprechpartner für Menschen, deren Leben sich schwerpunktmäßig im offenen Raum abspielt. Alle zwei Wochen fahren Ärzte ehrenamtlich im medizinisch-ausgestatteten Bus die Plätze in Krefeld ab, an denen sich besonders viele Wohnungslose aufhalten, um ihnen eine medizinische Versorgung zu ermöglichen. „Obdachlosigkeit kann viele Gründe haben“, erklärt Ludgar Firneburg als Leiter der Diakonie in Krefeld / Viersen bei seinem Besuch beim Zonta Club Krefeld am Rhein. „Suchtproblematiken, psychische Probleme oder Gewalt in der Familie – wer auf der Straße lebt, hat immer einen Grund.“ Im Medi-Mobil finden diese Menschen ein Gehör: Wunden werden versorgt, Schmerzen unter die Lupe genommen und manchmal sich auch einfach nur Zeit, für ein ermutigendes Gespräch eingeräumt. „Unsere Ärzte sind dabei auf Spenden angewiesen, denn die medizinischen Materialien müssen natürlich angeschafft werden“, erklärt der Geschäftsführer weiter. Zonta hat sich entschieden, an dieser Stelle zu helfen: Aus dem Erlös des Weihnachtsbasar der guten Taten im vergangenen Jahr spendet der Freundeskreis des Zonta Club Krefeld am Rhein 500 Euro für die Anschaffung von medizinischer Ausstattung.  

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